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Elbtunnel - Mitte
  Sicherheit im Elbtunnel  
 

Tunnel-Sicherheits-Tests
Allgemein gelten Tunnel sicherer als Straßen. Das liegt daran, dass es hier weniger Ablenkung, kein Regen, Glatteis oder schwierige Kurven gibt.

Der Elbtunnel ist bislang vom ADAC nicht getestet worden, da das Umrüstprogramm zur Erhöhung der Tunnelsicherheit bevorstand. Nach der Umrüstung wird ein sehr gutes Ergebnis erwartet. Im Rahmen der Inbetriebnahme jeder Röhre wurden nach der Sanierung zahlreiche Sicherheitstest durchgeführt.

Das Nachrüstprogramm zur Erhöhung der Tunnelsicherheit ist beendet
Der Bund investiert 120 Millionen Euro in die Sanierungsmaßnahme zur Erhöhung der Sicherheit. Das Sanierungsprogramm betrifft alle drei alten Röhren. Es war schon 2004 angelaufen und sollte nach drei Jahren beendet worden sein. Es waren jedoch Verzögerungen unter anderem wegen erforderlicher Asbestsanierung aufgetreten. Zwischen Januar 2009 und Februar 2013 wurde über 4 Jahre lang saniert. Dazu wurde immer mindestens eine Röhre komplett gesperrt. Seit dem 3. Februar 2013 sind wieder alle 4 Röhren befahrbar.

Verbesserungen in den alten Röhren
Durchgeführt wurden Verbesserungen des Lüftungssystems, der Fluchtmöglichkeiten und des baulichen Brandschutzes, die Modernisierung der betriebstechnischen Einrichtungen sowie der Umbau der Fahrbahnentwässerung. Vor allem soll eine höhere Sicherheit bei Feuer im Tunnel gewährleistet werden. Durchschnittlich soll es laut Betriebszentrale 10 mal im Jahr einen kleineren Brand geben.

Neue Tunnel-Features

  • Eine durchgehende Schlitzrinne auf der Fahrbahn verhindert, dass sich brennbare Flüssigkeiten schneller ausbreiten.Schlitzrinne
  • Die Entlüftung wird dem RABT-Standard 2006 (Richtlinie für Ausstattung und Betrieb von Straßentunneln) entsprechen. Das heißt, dass im Brandfall der Rauch punktuell abgesaugt werden kann. Die jetzigen Entlüftungsöffnungen werden durch einzeln steuerbare Jalousienklappen ersetzt. Dazu ist es notwendig, die Wände zwischen den Tunnelröhren aufzustemmen und vorübergehend tragende Stützen in die Tunnelröhre einzuziehen.
  • Die Lüfterbauwerke (Verbindung der Lüftung zur Außenwelt) werden so umgebaut, dass im Brandfall eine Röhre abgedichtet und die übrigen weiter belüftet werden können.
  • Sämtliche Tunnelröhren erhalten eine Brandschutzverkleidung: das bedeutet das teilweise Aus für die gelben Kacheln!
  • Der der Abstand der Fluchttüren wird durch zusätzliche Türen verkürzt.
  • Alle Fluchtwege werden wie in der neuen West-Röhre deutlich beleuchtet und LEDs am Boden werden die Bordsteinkante markieren.
  • Errichtung einer SLASS-Lautsprecheranlage mit modernsten Grenzflächenhörnern und einer delaygesteuerten Signalelektronik, die nun eine exzellente und sichere Sprachverständlichkeit in den Tunnelröhren gewährleistet.

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