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Elbtunnel - Mitte
  Sicherheit im Elbtunnel  
 

Höhenkontrolle
Die automatische Höhenkontrolle wird immer dann ausgelöst, wenn ein Fahrzeugteil höher als vier Meter ist. Die Höhenkontrolle besteht aus einem Paar Lichtschranken, die in einem gewissen Abstand voneinander angebracht sind, um Fehlalarme durch z.B. Vögel zu vermeiden. Ist ein Fahrzeugteil zu hoch, droht es die Tunneldecke oder die Ampelanlagen zu beschädigen. Oft sind es nur lose Planen oder Antennen. Schmerzhaft wird es bei nicht richtig abgesenkten Kranaufliegern oder überladenen Transporten.

HöhenkontrolleMit der Fertigstellung der vierten Tunnelröhre ist in Richtung Norden eine eigene LKW-Spur errichtet worden. So sollen im Falle einer HöKo nur die LKWs stehen bleiben, während der übrige PKW-Verkehr ungehindert weiter fließen kann. Die Betonmauer zwischen den beiden Fahrspuren ist jedoch in die Kritik geraten, da sie eine erhebliche Gefahr darstellt.

In Richtung Süden beträgt die Durchfahrtshöhe der neuen Röhre 4,90 Meter. Hier ist eine separate LKW-Spur technisch nicht möglich. Wird hier die HöKo ausgelöst, werden alle Spuren gesperrt. Gültig und verbindlich sind jedoch Schilder vor dem Tunnel, die auf eine maximale Höhe von 4,00 Metern hinweisen.

Die Strafe für die Auslösung der Höhenkontrolle soll € 150,- betragen. Es wird gemunkelt, dass ausländische Fahrer diese Strafe relativ oft prellen.

Gefahrguttransporte
GefahrgutZwischen 5 Uhr und 23 ist die Durchfahrt mit kennzeichnungspflichtigen Stoffen, bzw. Gefahrgut verboten. Näheres regelt die Gefahrgutverordnung Straße (GGVS). Eine Beratung hierzu kann Elbtunnelbremse.de nicht durchführen und die Verordnungen ändern sich schnell mal. Bitte informieren Sie sich vor der Abfahrt und nicht erst kurz vor der Durchfahrt, wie dieser Kollege hier.


balkenTagsüber dürfen Tanklastzüge den Tunnel mit Sondergenehmigung zur Regionalversorgung passieren, Die Hansestadt Hamburg hat hierfür spezielles Zusatzschild vorgesehen. Dieses Schild weist nicht auf Gefahren hin. Vielmehr zeigt es an, dass dieses Fahrzeug eine Sondergenehmigung für das Durchfahren des Elbtunnels hat.

Schutzschild unter Wasser
Als große Gefahr für den Tunnel wurden notankernde Schiffe ausgemacht. Geschleppte Anker können sich beim beim Auftreffen auf den Tunnel an der oberen Ecke verhaken und so die Stahlbetonelemente sowie die Fugenabdichtungen zerstören. Daher wurde ein Schutzbauwerk unter Wasser errichtet. Auf der Breite von 660 Metern wurden 6 Meter lange Spundwände beidseitig an die Tunnelelemente und horizontale Fugenabdeckungen aus Stahl zwischen den Tunnelelementen eingebracht. Zwischen den Spundwänden wurde eine 80 cm starke Schutzschicht aus Metallhüttenschlacke gefüllt, die mit Zementmörtel verklammert wurde. Schleifende Anker deformieren so die Spundwand und gleiten im Zusammenspiel mit der Sohlensicherung nach oben über den Tunnel.

Falls Sie dieses Risiko verringern wollen, so beachten Sie bitte die Schiffsmeldungen.

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